Die meisten Socken mit Logo auf dem Markt sind bedruckt. Das ist guenstiger und schneller in der Produktion, hat aber einen Haken, den man erst nach ein paar Waeschen bemerkt: Druckfarbe sitzt auf der Faser, nicht in ihr.
Bei Refinesocks wird das Logo stattdessen eingestrickt. Hier ist, was das konkret bedeutet und warum es einen Unterschied macht, den man fuehlen und sehen kann.
Der Unterschied zwischen Drucken und Stricken
Beim Bedrucken wird eine fertige Socke genommen und das Logo nachtraeglich aufgetragen, meist per Siebdruck oder Sublimationsdruck. Die Farbe legt sich auf die Oberflaeche der Faser. Das funktioniert am ersten Tag gut, aber jede Waesche, jede Reibung im Schuh oder auf dem Studioboden traegt einen kleinen Teil davon ab.
Beim Stricken passiert etwas anderes. Das Logo wird nicht aufgetragen, sondern ist von Anfang an Teil des Gewebes. Jede Masche, die zum Logo gehoert, wird beim Strickprozess in der jeweiligen Farbe direkt eingearbeitet, genau wie der Rest der Socke.
Liegt auf der Faser und kann durch Waschen, Reibung und Nutzung sichtbar altern.
Wird direkt in die Socke eingearbeitet und bleibt Teil des Gewebes.
Warum das fertige Logo erst pixelig aussieht
Ein Detail fuehrt haeufig zu Rueckfragen: In der Entwicklungsphase sieht das Logo auf der Socke aus wie Pixelgrafik, nicht wie das glatte Original. Das liegt daran, dass jeder Pixel im Design spaeter ein einzelner Stich wird.
Das Strickraster hat eine feste Aufloesung. Kurven aus dem Original-Logo werden in diesem Raster zu kleinen Treppenstufen aus Maschen. Am Bildschirm wirkt das pixelig, in der fertigen Socke aber wie ein klares, sauberes Muster.
Was das fuer die Logogestaltung bedeutet
Weil das Logo in Maschen uebersetzt wird, gibt es ein paar praktische Grenzen. Sehr feine Linien oder Text in kleiner Schriftgroesse gehen im Strickraster leichter verloren, weil eine einzelne Masche eine gewisse Mindestgroesse hat.
Farbverlaeufe lassen sich nicht wie im Digitaldruck fliessend darstellen, sondern nur in klar abgegrenzten Farbflaechen. Fuer die meisten Studio-, Team- und Vereinslogos mit klaren Formen und wenigen Farben ist das in der Praxis kein Problem.
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1
Klare Formen funktionieren besser
Schriftzuege, Symbole und einfache Wappen lassen sich im Strickraster besonders sauber umsetzen.
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2
Feine Details vorher pruefen
Bei kleinen Zahlen, duennen Linien oder vielen Elementen lohnt sich ein Design-Vorschlag vor der Produktion.
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3
Wenige Farben sind ideal
Klare Farbflaechen wirken auf gestrickten Socken hochwertiger als feine Verlaeufe.
Vereinslogos und Team-Wappen im Strickverfahren
Bei Vereinswappen, die oft aus mehreren Farbflaechen und teils kleinteiligen Elementen bestehen, zeigt sich der Vorteil des Strickens besonders deutlich. Ein Vereinslogo, das bedruckt wird, verblasst ueber eine Saison mit intensivem Training und haeufigem Waschen sichtbar.
Ein eingestricktes Wappen bleibt ueber die gesamte Lebensdauer der Socke in derselben Farbintensitaet, weil es nichts gibt, das abblaettern koennte.
Der Prozess in drei Schritten
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1
Logo hochladen
Ihr ladet euer Logo als Bild oder Vektordatei im Original-Zustand hoch.
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2
Uebersetzung ins Strickraster
Aus Kurven werden Maschen, aus jedem Pixel wird spaeter ein Stich.
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3
Einstricken
Die Maschine setzt Faden fuer Faden. Das Logo wird strukturell Teil des Gewebes und nicht nachtraeglich aufgetragen.
Am Ende steht ein Mockup zur Freigabe, bevor irgendetwas in Produktion geht.
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Haeufige Fragen zum eingestrickten Logo
Nein, zumindest nicht staerker als der Rest der Socke. Da das Logo Teil des Gewebes ist, unterliegt es demselben Verschleiss wie das restliche Material, nicht einer separaten Druckschicht.
Die meisten Logos lassen sich gut umsetzen. Bei sehr feinen Details oder Farbverlaeufen empfiehlt sich vorab ein Design-Vorschlag, um die Umsetzung zu pruefen.
Weil jeder Pixel spaeter ein Stich wird. Das Strickraster hat eine feste Aufloesung. In der fertigen Socke wirkt das Ergebnis deutlich klarer als im digitalen Entwurf.
Der Stueckpreis liegt in einer vergleichbaren Groessenordnung wie hochwertiger Druck. Der eigentliche Unterschied zeigt sich erst ueber die Zeit, in der Haltbarkeit nach vielen Waeschen.